Review: wych elm – Rabbit Wench

Die Garage-Grunger aus Bristol hätten gerne dicker auftragen können.

Mit der 2019er Debüt-EP „rat blanket“ meldeten wych elm ihre Version von Grunge an. Garageiger, mehr auf den Punkt, gerieten die Songs. Oft war die Band aus Bristol unter zwei Minuten fertig. Okay, war ein Debüt, vielleicht musste man noch feilen, hätte der Gedanke sein können. Denn irgendwas fehlte in dieser knackigen Kürze.

Mit der neuen EP „Rabbit Wench“ (Black Dog) geht es mit diesem Konzept aber nun weiter. Selbstbewusst kommt man von mittelgroßen Festivals, gießt dies aber nicht in selbstbewusste Songs.

Lediglich „Scolds Bridle“ nimmt sich Raum zur Entfaltung, überzeugt dann auch gleich mit Tingeln und Stop and Go, dazu den ganzen Emotionen. Hätte man sich für mehr Nummern gewünscht.

„Executioner“ kommt locker und catchy daher, „Brute“ dafür etwas schiefer. Beides im Ansatz tolle Nummern, die noch etwas mehr Drumherum vertragen hätte. „Wench“ ist dann fast skizzenhaft, der Hymne „Feed Me“ geht die Dramatik ab.

Fazit: Mehr!

wych elm - Rabbit Wench

7.1

7.1/10
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