Review: Winged Wheel – No Island

Aufgekratzter Dream Psych.

Vier Menschen, aus unterschiedlichen Genres, vereint als Winged Wheel: Die Band beherbergt Cory Plump (Spray Paint, Expensive Shit), Whitney Johnson (Matchess, Damiana), Fred Thomas (Tyvek, Idle Ray) und Matthew Rolin (Powers/Rolin Duo, solo) und damit Garage Punk, Art Rock, Ambient und Folk und noch viel mehr.

Das erste gemeinsame Album „No Island“ (12XU) wurde über die Distanz zusammengesetzt. Sehr deutlich schimmern die unterschiedlichen Einflüsse durch. Es ist aufgekratzter, experimenteller Dream Psych Rock.

Zumeist hantiert die Band aus Detroit mit Repetitivem, das auf flächige Sounds aufsetzt und von noiseigen Versatzstücken durchzogen wird. „Monsella“ vermengt etwa Shoegaze, Kraut und Psych Rock, lässt die Gitarre immer wieder schief aufjaulen.

Neben diesem Muster gibt es den reinen Ambient-Fluss, der auf „Central Ceiling“ oder „Stone Oaks“ zum Einsatz kommt. Schön der Psych Rock auf „Grey On Grey“, toll das schräg klimpernde „Passive But Jag“. Eine Platte, die als Gesamteinheit zu betrachten ist und so viel gibt.

Fazit: Schwieriger Bau, gut gelöst.

Winged Wheel - No Island

8.7

8.7/10