Review: Wet Tuna – Warping All By Yourself

Entspannt abgefahren und ultra psychedelisch.

Matt „MV“ Valentine betreibt sein Jam-Projekt Wet Tuna mittlerweile solo, lädt sich für die abgefahrenen Nuancen aber gerne Gäste ein. So wird das neue Album „Warping All By Yourself“ (Three Lobbed) von Samara Lubelski, Barry Weisblat, Mick Flower, Doc Dunn und Erika Elder unterstützt.

Gemeinsam kreieren sie Sounds, wie sie psychedelischer nicht sein könnten. Die Basis ist Dub, Rock, Soul oder Funk, dazu kommen eine Vielzahl an Geräuschen und Stimmen. Zumeist ist das Ergebnis äußerst entspannend, dabei auch leicht befremdlich.

Der verträumte Opener „Raw Food“ wird von einer sanften Welle hereingetragen. Dann tauchen einmalig mit „Ain’t No Turnin‘ Back“ aufwühlende und mystische Klangfarben auf. Schnell zurück zum entspannten Groove auf dem tollen „Sweet Chump Change“.

So treibt die Platte dann dahin. Dubbig, verhuscht, ruhig. Am direktesten dann das folkige Schlussstück, das ebenfalls „Raw Food“ heißt und das Album schön einklammert.

Fazit: Das würde ich auch gerne rauchen.

Wet Tuna - Warping All By Yourself

7.4

7.4/10