Review: Weird Nightmare – Weird Nightmare

Alex Edkins von METZ schwenkt vom noiseigen Rock zum noiseigen Pop.

Mit METZ liefert Alex Edkins seit einigen Jahren harten Noise Rock, der sich zuletzt aber mehr Zugänglichkeit genehmigte. Seit Anfang der 2010er schrieb der Kanadier auch immer wieder Songs, die nicht so recht zu seiner Band passen wollten. Diese sammelt er nun als Weird Nightmare auf dem gleichnamigen Solodebüt (via Sub Pop).

Lange hatte Edkins mit sich gerungen, erst die Pandemie und der Lockdown sorgten dafür, dass er letzte Hand an die Songs anlegen konnte. Diese versah er mit Noise, steuerte sie aber in deutliche poppigere Gefilde. Herausgekommen ist Garage Pop mit Störelementen und sehr viel Catchiness.

Dahinter steckt immer ordentlich Power, wie auf dem Opener „Searching For You“ oder dem rasanten „Darkroom“. Stets legt er den Boden sehr dicht an, tänzelt darauf zu eingängigen Melodien. Zusammen mit Alicia Bognanno (Bully) geht er auf „Wrecked“ sogar kurz zurück aufs College.

Das noiseigste Stück gelingt auf „Oh No“ mit Chad VanGaalen. Dafür holt uns der folgende Closer „Holding Out“ mit sehr viel Zurückhaltung und Gefühl auf den Sessel zurück. Ein schönes Album!

Fazit: Schön, dass er sich getraut hat.

Weird Nightmare - Weird Nightmare

8.4

8.4/10
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