Review: Way Shit – Shame

Brutal ehrlicher Garage Rock aus Australien.

Hinter Way Shit verbirgt sich ein Trio aus Australien, das ihren Garage Rock punkig, dabei aber nicht zu chaotisch anlegt. Vielmehr geht es um das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, das mit viel Wut herausgeschrien wird.

Auf „Shame“ (Psychic Hysteria), dem zweiten Album, wird es wieder sehr ehrlich und privat. Die Therapie schlägt nicht an, Geld ist eh keines da. Dann das global beherrschende Thema Frauenmorde, auf „Murder“ sehr eindringlich bearbeitet.

Bei aller Hoffnungslosigkeit heißt es schließlich auf „Nowhere To Go“: Vielleicht schaffen wir es irgendwie zusammen.

Way Shit spielen ihren Garage Rock mit Emo-Einschlag, blicken sich nach Sonic Youth und Sleater-Kinney um, versuchen dann aber ihren ganz eigenen Stil. Der ist meist zurückhaltend, immer packend.

„Saving Face“ fließt dahin, während „Always In The Way“ energischer wird. Hat einen, rüttelt wach.

Fazit: Schwere Kost.

Way Shit - Shame

7.6

7.6/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email