Review: Warmduscher – At The Hotspot

Quatsch mit Soße.

Nachdem Warmduscher auf dem 2019er „Tainted Lunch“ alle möglichen Stile ausprobiert hatten, legen sie sich für das neue Album „At The Hotspot“ (Bella Union) nun fest. Die vierte Platte der Band widmet sich ganz dem Funk, ausgestattet mit einem doppelten Boden.

Mit viel Ironie begegnet man dem eigenen Sound. Legt ein ausführliches Intro an, macht viel Quatsch, schreit oft „Fuck“, zeigt sich schmierig. So richtig zünden will das nicht.

Die Düster-Disco wird mit „Eight Minute Machines“ angeworfen. Hoffnungsfroh betritt man den Raum, sieht dann nur merkwürdige Gestalten, die sich totlachen. Der aufpolierte Minimalismus, der zur Schau gestellte Dilettantismus, mühsam auf Dauer.

Kurze Ausflüge zum Country Rock („Five Star Rated“) und zum Punk („Double Vision“) gehen da noch besser.

Fazit: Super uncool.

Warmduscher - At The Hotspot

5.2

5.2/10