Review: The WRS – Capicúa

Die Psych-Rocker aus Belgien in der Endlosschleife.

Der Albumtitel definiert den Sound: „Capicúa“ (Rockerill / Time Room / Mystery Jack / Salty Dog), die neue Platte von The WRS, ist Spanisch für Palindrom und laut Band so auf die darauf befindliche Musik zu übertragen. Exotische Unendlichkeit, kein Anfang, kein Ende, dabei irgendwie auch mystisch.

Mit ihrer ersten Platte hatten die Belgier bereits gut vorgelegt, tollen Garage Psych angeboten. Das geht hier nun weiter, in noch bunteren Farben. Die Platte ist jammiger, immer noch kraftvoll, aber auch oft gediegen. Vier endlose Songs stehen neben zwei Punk-Krachern.

So trifft Repetitives und Zerfließendes auf Wuchtiges. „To Black To White“ und „Do It“ poltern los, der Rest versinkt im interstellaren Nebel. Auch mit weniger Wucht durchaus überzeugend.

Fazit: Jammiger Psych Rock.

The WRS - Capicúa

8.3

8.3/10