Review: The Web of Lies – Nude With Demon

Verkaterter Noise Rock aus Glasgow.

Neil Robinson and Edwin Stevens (Irma Vep) blicken auf eine gemeinsame Vergangenheit in der Band von Robert Sotelo zurück. Irgendwie funkte es und nun fand man sich The Web of Lies zusammen.

In morgendlichen Sessions spielte man zusammen mit diversen Gästen das erste Album „Nude With Demon“ (Wrong Speed) ein. Die Platte klingt nach laschem, verkaterten Psych Rock, nach in Watte gepackten Noise Rock, der ewig seinen Gedanken nachhängt.

Manchmal ist das Album aufgekratzt („Crossed Arms“), dann wieder recht träge („The Wasp“) und ab und zu recht erfrischend („The Golden Road“). Wie so ein Kater halt auch verschiedene Ausprägungen haben kann.

Ganz großartig der repetitive Opener „Receiver“, der mit psychedelisch klimperndem Noise Rock einen tollen Sog entwickelt. Wird in der Folge nicht mehr ganz eingelöst, die Platte bleibt aber auf hohem Niveau.

Fantastisch das Finale auf „RnR Resurrection“ und wie schön „Yeah Yeah Yeah“ dahinfließt. „Ender“ heftet sich als Closer nochmals an den Jam von „Receiver“. Der Track fühlt sich gereinigt an, das Leben kann nun wieder losgehen. Der kreischende Höhepunkt gibt uns den nötigen Tritt mit.

Fazit: Soundtrack für den Hangover.

The Web of Lies - Nude With Demon

8.7

8.7/10
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