Review: The Veldt – Entropy Is The Mainline To God

Ein wenig ziellos, die alten Shoegazer.

The Veldt wussten in den 1990ern den Shoegaze noch eine neue Komponente abzugewinnen und schenkten ihm mehr Soul. Gleich das 1993er Debüt „Afrodisiac“ wanderte auf die Best of Shoegaze-Listen. Nach drei Alben war 1998 mit „Love At First Hate“ aber schon wieder Schluss. Man reformierte sich als Apollo Heights, allerdings nur recht kurz.

Seit ein paar Jahren sind The Veldt wieder tätig, veröffentlichten EPs und kehren nun mit „Entropy is the Mainline to God“ (Little Cloud / The Acid Test / 5BC) zum langen Format zurück.

Die Band aus North Carolina beherrscht den Shoegaze immer noch, drängt ihn dabei ihn unterschiedliche Richtungen. Manchmal steht Alt Rock zur Seite („New Blood“), dann Psych Rock („Electric Revolution“). Gefühle werden eindringlich vermittelt, wie etwa auf „Walk With The Spirits“.

„Check Out Your Mind“ schiebt dann plötzlich sehr elektronisch an, „Requiem For Emmett Till“ nimmt den Faden dankend auf. Es folgt mit „Soul Power“ direkter Rock. Ein wenig verwirrend und nicht sehr konsistent, aber ein paar gute Songs kann man sich sicher finden.

Fazit: Comeback ohne Knall.

The Veldt - Entropy Is The Mainline To God

6.8

6.8/10