Review: The Shivas – Feels So Good // Feels So Bad

Die Garage Psych-Band aus Portland hat ihren inneren Frieden gefunden.

Die Covid-Situation ist natürlich auch an The Shivas nicht spurlos vorbeigegangen. Dreiviertel der Band nutzte die auftrittsfreie Zeit für Arbeit in Non Profit-Organisationen. Dies hat dafür gesorgt, dass man sich als Band festigte. Auf dem 2019er „Dark Thoughts“ bekämpfte man innere Dämonen noch mit Wut, auf dem Nachfolger „Feels So Good // Feels So Bad“ (Tender Loving Empire) ist man zur Ruhe gekommen.

Es gibt ja auch andere Prioritäten im Leben, konzentrieren wir uns auf das Wichtige und lösen wir Probleme mit Bedacht. Musikalisch wurde alles Rohe entfernt. Abgesehen vom eröffnenden Riff-Feuerwerk auf „Feels So Bad“ sind die Songs sehr clean und straight rockend.

Vermisst man den garageigen Sounds der Shivas? Ja, schon. Wenn auch das mehr an Luft und ruhigen Passagen schon auch gut tut. Catchy Sixties Psych können sie immer noch („If I Could Choose“). Neu ist ein Ausflug zum Shoegaze („You Wanna Be My Man“).

Man erlebt eine gefestigte Band, die sich der neuen Situation selbstbewusst stellt. Und dies tut sie mit einem Lächeln auf den Lippen.

Fazit: Wollen nicht mehr alles niederreißen, sind jetzt erwachsen.

The Shivas - Feels So Good // Feels So Bad

7.9

7.9/10
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