Review: The Oscillation – Untold Futures

Auf der Suche nach mind-melting Sounds ist Demian Castellanos wieder einmal fündig geworden.

Demian Castellanos lässt sein Projekt The Oscillation stets für alle Sounds offen. Sie müssen halt einfahren, das Gehirn gut durchkneten. Auf dem 2018er „Wasted Space“ ließ er wieder mehr Rock zu, veröffentlichte seitdem eher Versuche im Bereich Ambient.

Mit „Untold Futures“ (All Time Low) liegt nun ein The Oscillation-Album vor, das ein Mal „Alles“ enthält, dabei auch nach vorne blickt und erneut klingt, wie noch kein anderes Oscillation-Album zuvor geklungen hat.

Da ist wieder der Hang zum Ambient, der „Heart Of Nowhere“ begleitet. An anderer Stelle stapeln sich Synthie-Sounds Stück für Stück und Schicht um Schicht aufeinander („Forever Knowing“).

Aber wir finden auch wieder Psych Rock, der im Drone einen Begleiter findet. Wie etwa auf „Dilated Mind“ oder auf dem sehr langen „Oscured“, wo er sich in den letzten Minuten dazu schleicht.

Zwingend, ausufernd, schlussendlich flirrend „The Inner Void“. Auf der Habenseite stehen somit eigentlich wieder mehr Rock-Nummern. Wem das zu viel Rock war, die CD- und digitalen Versionen bieten Ambient-Variationen von drei Tracks an.

Fazit: Zum Dahinschmelzen.

The Oscillation - Untold Futures

8.1

8.1/10
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