Review: The Chats – Get Fucked

Die Punks aus Australien wiederholen ihren Trick.

Da war „Smoko“ und The Chats gingen steil. LoFi und trashy, das war einmal. Bereits mit dem 2020er Debütalbum „High Risk Behaviour“ verpasste man sich einen fetteren, klareren Sound. Den gibt es nun auch auf „Get Fucked“ (Bargain Bin).

Der Gitarrist ist neu: Josh Hardy übernimmt für Josh Price, spielt sich rasch in den Vordergrund, dominiert einige Songs. Die spielen wieder mit Pub Rock und Shredder Punk, bearbeiten die Themen der Straße, kommen schnell und räudig daher. Trash immer noch, aber ist er echt?

Die Australier sind auf hohem Niveau unterwegs. „6 LTR GTR“ ist in seiner Rotzigkeit perfekt, „DEAD ON SITE“ so herrlich mitreißend. Dennoch könnten The Chats auch mal gerne etwas variieren. Klar, dieser eine Song ist super, aber zu oft hintereinander gehört verliert er.

Dankbar werden der Break auf „EMPEROR OF THE BEACH“ und das beruhigtere „THE PRICE OF SMOKES“ genommen. Vor ein paar Wochen haben übrigens Wet Leg „Smoko“ gecovert und diese beiden Bands passen wirklich sehr gut zusammen.

Fazit: Hype beiseite, tolle Platte.

The Chats - Get Fucked

8.3

8.3/10