Review: The Body and BIG|BRAVE – Leaving None But Small Birds

Statt schwerem Metal nun roher Folk.

Lee Buford und Chip King formieren das Experimental-Metal-Duo The Body, bringen regelmäßig Platten heraus. Damit nicht genug, veröffentlichen sie doch regelmäßig Zusammenarbeiten mit anderen Schwergewichten. Legendär die Werke mit Uniform oder Thou. Nun ist die Wahl auf BIG|BRAVE gefallen.

Die Band aus Kanada ist ebenfalls in einer wuchtigen Welt zuhause, zuletzt mit dem großartigen „Vital“ wundervoll bewiesen. Für „Leaving None But Small Birds“ (Thrill Jockey) besann man sich aber auf die Wurzeln. Und die liegen im Folk.

Ja, wir haben es hier mit einer Folk-Platte zu tun. Mit düsterem, einnehmendem Folk. Metal tritt nur am Rande auf, etwas dominanter auf den beiden Schlussnummern „Polly Gosford“ und „Babes in the Woods“, die es dafür umso schöner dröhnen lassen.

Robin Watties Gesang passt perfekt zu dem rohen Folk, gerne hätte man ihr länger zugehört. Ein Folk-Nebenprojekt, das wär doch was, oder?

„Blackest Crow“ eröffnet mitreißend, „Oh Sinner“ schiebt weiter an. Fantastische Nummern! „Hard Times“ hat Drone als Basis, wirkt aber gehetzt. Irgendwann wird Wattie unter schweren Gitarrenklängen begraben. Auch wieder ein Highlight: Das peitschend stampfende „Once I Had a Sweetheart“.

Fazit: Mehr davon!

The Body and BIG|BRAVE - Leaving None But Small Birds

8.4

8.4/10
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