Review: Thank – Thoughtless Cruelty

Die dümmste Musik aller Zeiten.

Diese Bandcamp-Beschreibung von Thank, zum Einrahmen: „Extremely stupid music performed by geniuses.“ Auf EPs und Singles hat die Band aus Leeds bisher gezeigt, wie gut sie mit harter Gitarrenmusik umgehen kann. Dem Hardcore wird hierbei Elektro beigemischt und auch eine Spur Pop. Schon auch ein wenig wie bei The Armed, aber halt mehr Punk als Metal.

Mit dem Debütalbum „Thoughtless Cruelty“ (Box / Exploding In Sound) erscheint nun jedenfalls das Werk, das Thank auf jede Watchlist setzen sollte. Man muss halt mit dieser nervenaufreibenden Musik umgehen können. Dann hat man sehr viel Spaß.

„From Heaven“ krabbelt herein, gibt sich dann ausladend. Ein sehr zutraulicher Opener, der vom pumpenden Kreischen auf „Good Boy“ abgelöst wird. Mit dem nackten Hintern ins Gesicht gesprungen, in Vollendung.

Wie hart und zart Thank sein können, es ist eine Freude. „Paris Syndrome“ offenbart Poppiges unter dem Brummen, schlingert aber schon schräg dahin. Mit „Dread“ dann ein Meisterwerk, nicht nur wegen der Lyrics („You know, there’s never been a good band from London“). Hypnotisch, dazu wild und catchy, großartig!

Es fiepst so herrlich auf „A Social Contract“, matscht dahin auf „Plausible Deniability“. Dann wieder zurück zum gefühlvoll Schaurigem auf dem Closer „No Funeral“. Die Blood Brothers, irgendjemand?

Fazit: Schon jetzt unerreichbar.

Thank - Thoughtless Cruelty

9.5

9.5/10
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