Review: Tess Parks – And Those Who Were Seen Dancing

Sind wir mal froh, dass die Kanadierin dieses Album doch noch gemacht hat.

Die in London lebende Kanadierin Tess Parks hat eine schwere Zeit mit ihrem neuen Album hinter sich. 2019 begonnen, 2021 beendet, dazwischen eine schwere Verletzung, eine Pandemie, Entmutigung und Frustration. Für ein Jahr wechselte Parks gar ganz zur Malerei.

Nun liegt „And Those Who Were Seen Dancing“ (Fuzz Club / Hand Drawn Dracula) aber vor und wir sind froh, dass wir es haben. Parks hatte 2013 ihr Debüt „Blood Hot“ veröffentlicht, war seitdem viel mit Anton Newcombe (The Brian Jonestown Massacre) zusammen. Jetzt ist sie wieder solo und so wundervoll aufbauend.

Die Kanadierin setzt ihren verträumten Gesang auf sehr viele Schichten aus psychedelischen Sounds. Dann ist wieder das Piano die treibende Kraft, ab und an rockt es auch recht forsch, wie etwa auf „Do You Pray?“.

Die Songs gehen allesamt gut runter und erzeugen ein wohliges Gefühl. Selbst „Brexit at Tiffany’s“ mit seinem Drift und den Spoken Words verzichtet auf Düsternis. Toll die Vintage-Schicht auf dem flirrenden „Happy Birthday Forever“, einnehmend „I See Angels“.

Fazit: Fantastische Traumlandschaften.

Tess Parks - And Those Who Were Seen Dancing

8.7

8.7/10
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