Review: Table Scraps – Coffin Face

Die Garage Psych-Band aus Birmingham wird von der Realität eingeholt.

Die Ereignisse der vergangenen Jahre haben das Konzeptalbum über ein fiktives Event Realität werden lassen:  Die Table Scraps wollten auf „Coffin Face“ ursprünglich beschreiben, wie eine Band die Post-Apokalypse überlebt. Nun ist dies tatsächlich eingetreten. Die Table Scraps sind jedenfalls immer noch hier und ihr neues Album ist nicht nur düster.

Der Nachfolger zum 2017er „Autonomy“ bleibt musikalisch in etwa da. Bedeutet: Garageiger Psych Rock, mal hektischer, dann wieder driftender. Sehr schön der Ausflug zum Space Rock mit „Big Man“. Drumherum tingelt es, groovet und wird zwingend.

„Threads“ schafft den Spagat zwischen flottem Galopp und purer Wucht. „You Only Wanna Get High“ fließt psychedelisch dahin, surfiger wird es mit „Never Like It Anyway“. Düsteres und Verlorenes trifft auf Hoffnungsvolles. Nach so einer Apokalypse gibt es auch immer neue Möglichkeiten.

Fazit: Freundlicher Weltuntergangs-Psych.

Table Scraps - Coffin Face

8.3

8.3/10
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