Review: Stockhausen & The Amplified Riot – Era of the Inauthentic

Neue EP des Texaners Paul Chavez, der Post Punk in die recht simpel ausgestattete Garage holt.

Stockhausen & The Amplified Riot ist das Soloprojekt von Paul Chavez, der hier mit allerlei Gerätschaften eine Mischung aus Post Punk, Kraut, Garage Rock und Psych herstellt. Mit „Era of the Inauthentic“ (Artificial Head) ist eine neue EP erschienen, die das Ausmaß einer LP annimmt.

Die Drum Machine arbeitet unermüdlich, die Gitarre legt zumeist einen schönen Teppich aus, der stellenweise etwas ausfranst. Dazu mischt sich Tanzbares, mitunter Schräges. Insgesamt alles sehr großartig, was Chavez da anbietet.

„Adolescent Lightning“ legt cool und krautig los. Auf „Hunky Punk“ gibt es kräftige Shouts zu elegantem Sound. Schön, wie „What If It Never Ends“ antreibt, dennoch zerfließt.

Und dann das elf Minuten lange „Tilde Mae“, das hektisch beginnt, dann hypnotisiert. Wir kehren zum Groove zurück, der stolpert dann in Endlosschleife. Zum Abschluss das seltsame „Intubation Blues“. Rundum gelungen.

Fazit: Minimalistisch und ausgefeilt.

Stockhausen & The Amplified Riot - Era of the Inauthentic

8.7

8.7/10