Review: Smoke Bellow – Open For Business

Das Experimental Rock-Duo holt sich einen Drummer und findet zu mehr Klarheit.

Smoke Bellow haben seit ihrer Gründung 2012 einige Veränderungen hinter sich. Man zog etwa von Australien nach Baltimore, dann wieder zurück, dann wieder zurück. Jetzt ist man also wieder in Baltimore.

Für das neue Album „Open For Business“ (Trouble In Mind) änderte sich auch das Line-Up. Das Kern-Duo Meredith McHugh und Christian J. Best holte einen ihrer liebsten Schlagzeuger an Bord: Emmanuel Nicolaidis. Beim Hören kann man nachvollziehen, warum das Duo so begeistert von ihm ist.

Er gibt den Songs mehr Groove, fängt die sonst eher ausufernden Konstrukte mit ein. Die Platte ist viel mehr auf den Punkt als vorherige Werke. Ganz vergessen aber auch der Psych Rock vom 2014er „Blooming / Middling“. Nun hat man luftigen Experimental Rock lieber, wenn man dem Psychedelischen auch nicht ganz abgeneigt ist.

So etwa auf „Anniversary“, das breite Synthies anlegt, die Gitarre tingeln lässt, sich dann verdichtet. Genauso hypnotisch gerät „Hannan“. Das Drumming ist die Extrawürze im Opener „Fee Fee“, dem ansonsten ein gemütlicher Groove zugrunde liegt.

Abgesehen vom schiefen „Night Light“ sind die Songs eher entspannt, wenn auch herausfordernd. „Fuck On“ ist zwar cool, wirbelt dennoch alles durcheinander. Gediegen dann das Ende, dann doch lieber etwas mehr Weirdness.

Fazit: Knackiger, direkter, fast schon poppig.

Smoke Bellow - Open For Business

7.7

7.7/10
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