Review: SICK THOUGHTS – Heaven Is No Fun

Ein Punk-Album, das Spaß macht.

Drew Owen brach mit seinen SICK THOUGHTS wie eine Welle über uns herein. Mehr als ein Dutzend Releases gab es 2013 und 2014, dann kehrte etwas Ruhe ein. Nun ist mit „Heaven Is No Fun“ (Total Punk) nach einer verhältnismäßigen langen Pause mal wieder eine LP erschienen.

Die Ecken und Kanten nahm der Mann aus Baltimore ein wenig heraus, hat seinem Punk mit Power Pop-Nuancen aber nicht geschadet. Die Gitarre darf hier viel, dominiert, bricht immer wieder zu langen Soli in kurzen Songs auf.

Es reiht sich Kracher an Kracher, eine Platte, die trotz der bösen Lyrics sehr viel Freude macht. Neben den knackigen Songs stehen Epen. Dieser verdammte Hit etwa, „Mother I Love Satan“, der nie mehr aus dem Kopf will, herrlich slackernden Garage Punk anbietet.

Oder das mit Classic Rock liebäugelnde „Submachine Love“, wundervoll breitbeinig und ausschweifend. Dazu noch eben Power Pop-Hymnen, wie etwa „Someone I Can Talk To“. Gut, dass du wieder da bist, Drew.

Fazit: Purer Punk.

SICK THOUGHTS - Heaven Is No Fun

8.7

8.7/10