Review: Sherpa The Tiger – Ithkuil

Nicht nur Kraut aus Vintage-Gerätschaften: Die Band aus der Ukraine kann mehr.

2018 holten Sherpa The Tiger auf ihrem Debüt „Great Vowel Shift“ ordentlichen Kraut aus alten Synthies. Nun ist die Band aus der Ukraine mit einer neuen Platte zurück. „Ithkuil“ (Fuzz Club) erweitert dabei das Soundspektrum und gibt sich vielschichtiger.

Flötenklänge, proggige Gitarren und jazzige Nuancen werden verwendet. Innerhalb der Songs, die als einzelne Reisen zu betrachten sind, wird das Tempo oft gewechselt.

„L’esprit D’escalier“ eröffnet stimmungsvoll krautig, geht dann über zu forschem Rock. „Dijon“ ist dann antreibend, verliert sich schließlich. Das ist das Grundrezept, das immer wieder verwendet wird. Zumeist ist die Band zurückhaltend, wird nur auf „Eschervsklimt“ hektischer. Federleicht knüpft „Stolen Numbers“ an, um dann wieder zwingender zu werden.

Auf dem neun Minuten langen „Special Narada“ dann so etwas wie Gesang, ansonsten bleibt das Album rein instrumental. Vertrackter „Penrose Triangle“, angenehm fließend der Closer „Bokeh“.

Fazit: Variantenreicher Kraut.

Sherpa The Tiger - Ithkuil

8.3

8.3/10
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