Review: She/Beast – Violent Tendencies

True Crime-Fan Katja Nielsen wechselt zum Garage Rock.

Nach zwei EPs wechselt Katja Nielsen (Arre! Arre!) als She/Beast nun erstmals auf das LP-Format. „Violent Tendencies“ (PNKSLM) bedeutet dabei auch eine musikalische Veränderung.

In the Depths of Misery“ und „This Too Shall Pass“ arbeiteten ihre persönlichen Probleme auf, untermalten dies mit düsterem Gothic. Für die neue Platte betritt die Schwedin nun neuen Boden, blutgetränkten Boden.

Als True Crime-Fan fasziniert sie, wie oft Mörderinnen tätig waren. Darum geht es nun auf „Violent Tendencies“. Als Unterlage dieses Mal: LoFi Sixties Garage Rock und Fifties Pop.

Schön schaurig schunkelnd geht es dahin, mit „Fan Club Leader“, dem tollen Opener, dann „Stranger Danger“ und später mit „No Regrets“ daran anknüpfend. Dazu Mystisches mit „Two Wives, One Axe“ und Gediegenes mit „Partner in Crime“.

Insgesamt steht Nielsen dieser Sound etwas besser. Aus den sehr persönlichen EPs rettet sie etwas Dramatik rüber, die in „Mercy“ und „Hired Gun“ gut zur Geltung kommt. Das Highlight: „Oh Savior!“, ein fuzzy und flotter Track, der dann Sprachsamples auf psychedelischem Geschwurbel aufsetzt. Wunderbar!

Fazit: Neuer Weg, andere Probleme.

She/Beast - Violent Tendencies

8.2

8.2/10
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