Review: SAVAK – Human Error / Human Delight

Die Band aus New York präsentiert ein rundum gelungenes Indie Rock-Album.

Das fünfte Album von SAVAK hätte eigentlich eine Doppel-EP werden sollen. Die unterschiedlichen Songwriter-Ansätze von Sohrab Habibion und Michael Jaworski hätten so in separaten Releases ihre Entsprechung gefunden. Die Pandemie wollte aber, dass die Songs dann doch in eine LP zusammenflossen. Diese liegt nun mit „Human Error / Human Delight„(Ernest Jennings Record Co. / Geenger) vor.

Man holte sich eine ganze Palette an Bassspielern ins Boot und zwei Saxofonisten waren auch noch aufzutreiben. Insgesamt lenkt man den Post Punk weiter zum gefälligen Indie Rock, der immer sehr variabel und dicht ausfällt. Eine Tendenz, die schon mit dem 2020er „Rotting Teeth In The Horse’s Mouth“ gesetzt wurde, hier aber die Perfektion erhält.

Die Band aus New York präsentiert so ein vielschichtiges, sehr ansprechendes Werk. Wundervoll, wie sich „Adolescence Obsolete“ immer weiter zuspitzt. Das darauf folgende „Dealers“ blickt sich dann nach harmonischem Folk Rock um.

Cooler Post Punk auf „Cold Ocean“, Luftiges auf „Oddsmaker“, pure Catchiness auf „Trashing the Ghost“. Zugängliches geht in Vertracktes über, einfache Stellen erhalten über die Zeit mehr Wucht. Eine sehr schöne Platte!

Fazit: Ernsthaft, nachdenklich, ein guter Freund.

SAVAK - Human Error / Human Delight

8.6

8.6/10
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