Review: Rubber Oh – Strange Craft

Aus der Zeit gefallener Sci-Fi-Psych-Pop.

Wie man sich in den Filmen der 1960er halt so die Zukunft und den Weltraum vorstellte. Dazu gab es immer diese futuristische Synthie-Musik, die aus den aktuellen Geräten warme spaceige Klänge herausholte. Genau das ist Rubber Oh.

Hinter dem Namen steckt Sam Grant, der normalerweise Gitarrist und Produzent der Noise-Rocker Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs ist. Auf „Strange Craft“ (Rocket Recordings) veröffentlicht er erstmals Soloarbeiten.

Statt bedrohlichem Noise breitet er großflächigen Psych Pop aus, der sich eben nach Sci-Fi-Soundtrack anfühlt. Dazu gibt er Psych Rock und eine winzige Brise Noise. Vintage Sounds der Zukunft in die Moderne geholt, ein waghalsiger Akt, der voll aufgeht.

Die Songs grooven toll („Nothing“, „Little Demon“), verheddern sich im All und schweben dahin („Colour Orbit“). Der Sound ist reichhaltig, wartet aber immer mit kleinen Gimmicks auf.

Großartig das anschiebende, dazu flirrende „Dust“. Wundervoll spaceig gerät „Arcade“ und „Children Of Alchemy“ brummt famos.

Fazit: Eine kleine Space Opera.

Rubber Oh - Strange Craft

8.6

8.6/10
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