Review: Renata Zeiguer – Picnic in the Dark

Sehr persönliche Platte mit verspielten Vintage-Sounds.

Renata Zeiguer denkt auf ihrem neuen Album „Picnic in the Dark“ (Northern Spy) sehr viel über sich nach. Die Kindheit wird beleuchtet, der Übergang zum Erwachsensein thematisiert, die Verwandlung steht als großes Thema darüber.

Die New Yorkerin unterlegt ihre Gedanken mit verspielten und träumerischen Sounds, legt oft einen Vintage-Filter darüber. Bossa Nova dringt durch, surfiger Indie Rock ebenso. Es sind wundervoll geheimnisvolle Songs, die so entstehen.

„Sunset Boulevard“ eröffnet mit federleichtem Rock, es verzaubert dann „Eloise“. Es wird mysteriöser mit „Whack-a-mole“, auf „Burning Castle“ kommt etwas Reverb hinzu. Eine kindliche, dennoch ernsthafte Platte.

Fazit: Strahlt hell.

Renata Zeiguer - Picnic in the Dark

7.7

7.7/10