Review: Parquet Courts – Sympathy for Life

Buh, Rock, hallöchen Dance.

Am besten, man lässt die Band selbst ihren Sound beschreiben. So gab Sänger/Gitarrist Andrew Savage an, dass die neue Platte der Parquet Courts von Can, Canned Heat und This Heat inspiriert wurde. Und sie hört sich dann auch wirklich genau danach an. Gut, noch etwas Primal Scream zur „Screamadelica“-Phase dazu.

Das 2018er „Wide Awake!“ war die Platte für die Partie, die nun wiederum „Sympathy for Life“ (Rough Trade) inspirierte. Was sie damals ankündigten, ziehen sie jetzt durch.

Es ist mehr Dance Music als Indie Rock. Klassische Rock-Stücke gibt es nur dann, wenn man den Canned Heat-Part betritt. Wie etwa mit dem stoischen, dann doch auch wieder bluesigen „Just Shadows“. Oder auf „Homo Sapien“, hier begegnen die New Yorker sogar kurz dem Punk.

Im Mittelpunkt aber organisch Groovendes, Tanzbares. Der Beat ist cool auf „Walking at a Downtown Pace“, dann arty vertrackt auf „Marathon of Anger“. Schön, wie sich „Plant Life“ immer weiter verdichtet und dabei immer mehr Leute auf den Dancefloor schickt.

Toll auch das verschwurbelte „Application/Apparatus“. Nicht ganz Primal Scream oder Can oder Canned Heat oder This Heat, aber auch nicht Parquet Courts. Eine neue Idee der Band, eine neue Richtung. Das mag man natürlich begrüßen, so ganz stimmig fühlt sich das Ergebnis aber noch nicht an.

Fazit: Jedenfalls Rock Musik für Leute, die keine Rock Musik mögen.

Parquet Courts - Sympathy for Life

8.1

8.1/10
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