Review: Øyvind Holm – The Unreliable Narrator

Ernsthafte Rockmusik mit Spielereien.

Der Norweger Øyvind Holm spielt mit seiner Hauptband Sugarfoot Psych Pop mit Country-Einschlag. Solo ist er gar nicht mal so weit davon entfernt, wenn auch kühle Elektronik und schräge Töne mehr die Oberhand haben und insgesamt der Rock noch mehr nach Pavement klingt.

Auf dem umfangreichen neuen Album „The Unreliable Narrator“ (Crispin Glover) begrüßt Holm einige Gäste, die mit ihm sehr viele Sounds auf den rockigen Unterbau schichten. Die Stimmung ist zumeist eindringlich, ein Hang zum Dramatischen gibt es hier aber nicht. Es sind persönliche Geschichten ohne Pathos.

Auf „Water“ und „Ship“ schimmern Country durch. Schön, wie „Indigo“ aus der Zurückhaltung ins Füllige übergeht. Mystisch „Ghost Dance“, flirrend „iLove“. Als Highlight kann man das berührende Duett mit Kirsti Huke auf „The Stranger“ ausmachen.

Fazit: Stimmungsvoller 90s Rock.

Øyvind Holm - The Unreliable Narrator

7.3

7.3/10