Review: Osees – A Foul Form

This Is Anarcho Punk.

Zaghaft näherten sich die Osees auf dem 2020er „Protean Threat“ dem Punk an. Aus einer proggigen Phase kommend schweiften die Kalifornier jedoch immer noch ab. Das neueste Werk ist nun konsequenter.

A Foul Form“ (Castle Face) ist Hardcore Punk, unter 22 Minuten lang, rumpelnd, kreischend, scheppernd. Minimalistisch dazu, einfach produziert, eine Ode an die Punk-Bands ihrer Jugend. Crass, Bad Brains, Black Flag, Screamers, Stooges werden genannt oder Rudimentary Peni, von denen sich mit „Sacrifice“ ein Cover am Ende der Platte befindet.

Zuvor: Shouts und Geschredder. „Funeral Solution“ prügelt los, das Tempo wird erst vom schlingernden „Too Late For Suicide“ gestoppt.

Alles stilecht, „Fucking Kill Me“ eben. Toll das Anarcho-Doppel „Perm Act“ und „Social Butt“. Vielleicht nicht die Platte, die man von den Osees erwartet hätte. Oder…eigentlich schon.

Fazit: Fantastisches Gemoshe.

Osees - A Foul Form

8.4

8.4/10