Review: Opossum Sun Trail – Mojave​/​Klamath

Die Psych-Rocker beschreiben die Wunder der Natur.

Nola Pierce und Michael Dieter von Opossum Sun Trail hatten sich in die Mojave-Wüste zurückgezogen, flüchteten dann vor der Hitze ins bergige Klamath, wo es regnete und schneite. Die Eindrücke der Natur verarbeitet das Duo auf dem konsequent betitelten „Mojave​/​Klamath„.

In Los Angeles verfeinerte man zusammen mit Drummer John Daren Thomas die Songs, die wild und ungestüm, dann wieder driftend und die Ferne suchend ausfallen. Grob zusammengefasst: Psych Rock, naturverbunden, wabernd, ausufernd.

Düster und flirrend gerät „Bajando“. Schon hier zeichnet sich das Wechselbad ab, durch das wir geschickt werden. Die Songs werden laut, dann beruhigen sie sich. „Despegando“ ist dann recht chaotisch, entspannt sich aber wieder.

„Panamints“ hat den Cowboy-Hut tief ins Gesicht gezogen. Das „Klamath“-Doppel verirrt sich in mystischen Wäldern. Toll das wuchtige „Sick of Settin‘ Chokers“, das Nick Cave-Vibes mitbringt.

Fazit: Packender Ausflug.

Opossum Sun Trail - Mojave​/​Klamath

7.5

7.5/10