Review: OCH – Pö om pö

Das Kollektiv aus Schweden schickt uns auf einen neuen Trip.

OCH verzichtet darauf, seine Mitglieder beim Namen zu nennen. Die Sounds sollen im Vordergrund stehen. Die sind auf dem neuen Album „Pö om pö“ (Rocket Recordings) wieder außerordentlich.

Wie schon zuletzt auf dem 2020er „II“ entstehen Songs aus Jams, entwickeln sich dann vom Kraut Rock ausgehend in alle möglichen Richtungen. Hier fließt etwas mehr Prog ein, spaceige Synthies werden verstärkt zugelassen.

„Bolid“ eröffnet den Reigen und dann kann man sich schön wegtreiben lassen. Mal geht die Band engagierter zu Werke, lässt es dann atmosphärisch Dröhnen. Toll, wie sich auf „Syzygy“ der Beat durch experimentelle Soundflächen schält, dann Hektik entfacht.

Beschwörend und bedrohlich fällt das letzte Drittel aus. Da steht die Stimmung dann an erster Stelle und die Überraschungen sind nicht mehr so zahlreich. Kann aber ebenfalls gefallen.

Fazit: Hypnotisierend.

OCH - Pö om pö

7.5

7.5/10