Review: Nolan Potter – Music Is Dead

One-Man-Psych-Prog-Opus.

Immer wieder faszinierend, was Nolan Potter so im Alleingang hinbekommt. Beispiele dafür gab es in letzter Zeit mehrere, wir hören uns mal den neuesten Output an.

Der Texaner hat „Music Is Dead“ (Castle Face) geschrieben, eingespielt und produziert. Das Ergebnis ist ein reichhaltiges Psych Prog-Album, das nach vielköpfiger Band und großer Techniker-Riege schreit. Ist aber in Wahrheit ein Bedroom-Produkt.

Potter liefert sechs Songs, die allesamt die Fünf-Minuten-Marke knacken. In die Nummern packt er viel, liefert verschiedene Stimmungen, feilt akribisch. Wenn fuzzy Rock, wie auf „Stubborn Bubble“ eröffnet, kann man sich nie sicher sein, wo er endet. In diesem Fall bei sphärischen Sounds, die dann wiederum in luftigem Prog münden.

Auch „Preeminent Minds“ hat eher ein vertripptes Ziel. Der Titeltrack zerfließt in alle Richtungen. Sehr schön und eher zugänglich fällt „Holy Scroller“ aus. Muss man gehört haben.

Fazit: Meisterlich.

Nolan Potter - Music Is Dead

8.5

8.5/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email