Review: NEBULA – Transmission From Mothership Earth

Die Stoner-Legenden finden zurück zu alter Stärke.

2019 hatten sich die Stoner-Rocker von NEBULA mit dem enttäuschenden „Holy Shit“ nach langer Pause zurückgemeldet. Ein unausgegorenes Werk, das einen leichten Schatten auf die großartigen „To the Center“ und „Charged“ geworfen hatte. Nun mit „Transmission From Mothership Earth“ (Heavy Psych) ein neuer Versuch.

Die Kalifornier spielen in der „Holy Shit“-Besetzung auf, also neben Mitgründer Eddie Glass noch Tom Davies (Bass) und Michael Amster (Drums). Trotz derselben Mannschaft ist diese Platte sehr viel besser geworden.

Kein Highlight, manchmal etwas kraftlos, aber dennoch schön wummernd und groovend. Die Schwurbeleien auf dem Opener „Highwired“ bleiben die Ausnahme. Der Titeltrack driftet wohlvertraut dahin, „Melt Your Head“ zerfließt toll.

Auch das jammige „Warzone Speedwulf“ weiß zu gefallen. Dazu noch das raumgreifende „Existential Blues“, fast wie in alten Zeiten.

Fazit: Mojo wiedergefunden.

NEBULA - Transmission From Mothership Earth

7.4

7.4/10