Review: LowFlyingHawks – FUYU

Düsterer Abschluss einer Trilogie.

Hinter den LowFlyingHawks steckt ein Duo, dass sich wiederum hinter den Pseudonymen EHA und AAL versteckt. Man spielt etwas, dass sich Doomgaze nennt. Hell und dunkel, vereint.

Vor vier Jahren begann man eine Trilogie über Sisyphos, die nun mit „Fuyu“ (Magnetic Eye) einen Abschuss erhält. Verstärkt wird das Duo von der mächtigen Rhythmusfraktion, bestehend aus Dale Crover (Melvins) und Trevor Dunn (Mr. Bungle).

In epischer Breite erzählt man die Geschichte von Sisyphos zu Ende. Dabei ist der etwas düstere Unterton durchaus prägend. Oft wird ein Wechselspiel aus Zurückhaltung und schwerer Dramatik betrieben.

Gut funktioniert das etwa auf „Subatomic Sphere“, das sich nach dem noiseigem Opener „Kuro“ öffnet und erst gegen Ende mehr Doom zulässt. Shoegaze hat dann auf „Midnight“ die Oberhand, während der Titeltrack mächtiger ausfällt. Schön hier die flirrenden Synthies.

Nach ruhigeren Momenten wird „Caustic Wing“ entfesselt, das einen Stoner-Groove anlegt, in einem dramatischen Finale mündet. Sehr einnehmend auch das 13 Minuten lange „Nightrider“.

Fazit: Vielleicht eine Spur zu lang. Aber schon an vielen Stellen recht gut.

LowFlyingHawks - FUYU

7.6

7.6/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email