Review: Los Bitchos – Let The Festivities Begin!

Exotischer Surf aus London.

Los Bitchos sind aus allen Teilen der Welt zusammengekommen, um in London Surf zu spielen. Sie mischen ihre verschiedenen Einflüsse unter, Cumbia, türkische Folklore oder auch schwedischen Pop. Gemeinsam mit Alex Kapranos von Franz Ferdinand erstellten sie daraus das Debütalbum „Let The Festivities Begin!“ (City Slang).

Das Cover ist ein wenig irreführend. Genauso wie die Ankündigung, wie „Van Halen and Cocteau Twins – but from Turkey“ klingen zu wollen. Zu gemütlich ist das Album. Eher dort zu finden, wo sich ansonsten Khruangbin und Habibi aufhalten.

Es ist gemütlicher, leicht beschwingter, dann wieder geheimnisvoller Surf, ergänzt um exotische Motive. Da knallt nichts, da wird nicht auf den Tischen getanzt. Man sitzt cool auf dem Sofa, die Meeresbrise weht durch die offene Terrassentür, die Partygäste tragen ihre schicksten Badeklamotten.

Die Songs spielen unauffällig im Hintergrund, selten bricht einer aus. Auf „Las Panteras“ geht es ein wenig wilder zu, „Change of Heart“ pusht sich voran. Sehr schön dann das mystische „Try the circle!“. Ein spätes Highlight, als man eigentlich schon nach Hause wollte.

Fazit: Quillt vor Einflüssen über, nicht aber vor Energie.

Los Bitchos - Let The Festivities Begin!

7.2

7.2/10
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