Review: Lewsberg – In Your Hands

Die Art Rock-Band aus Holland reduziert ihren ohnehin minimalistischen Sound.

Nach dem tollen letztjährigen „In This House“ kehren Lewsberg mit einem Mini-Album zurück. „In Your Hands“ (self / 12XU) bietet dabei einen neuen Ansatz.

Der unverwechselbar klimpernde Art Rock wird reduziert, erhält mehr Raum. Die Instrumente sind unauffälliger, die Spoken Words bekommen mehr Bedeutung. Die Stimmung ist weitaus melancholischer, der Humor wird zurückgefahren.

Ein Sprung nach vorne, betrachtet man das großartige „The Corner“. Die Violine umspielt den entschlackten Rock wohlig. Sie kehrt auf „All Things“ noch einmal zurück. Ein guter Zusatz!

Viele Songs geraten sehr kurz, fühlen sich wie Entwürfe an, die eine Lewsberg-Zukunft andeuten. Das Konstrukt wurde abgebaut, die Holländer:innen stellen etwas Neues hin.

Der Titeltrack ist gefühlvoll, „Getting Closer“ verliert sich wunderschön. Eher melancholisch dann „Dependency“, maximal minimalistisch „Table For Two“. Treibt nicht mehr so catchy wie „In This House“ dahin, berührt aber mehr.

Fazit: Die neue Traurigkeit.

Lewsberg - In Your Hands

8.2

8.2/10
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