Review: La Luz – La Luz

Die Surf-Band aus Seattle entdeckt ihre Naturverbundenheit.

La Luz und Adrian Younge, die Surf-Band und der Hip Hop-/Jazz-Produzent. Musikalisch verschieden, doch sie teilen eine Vorliebe für das Natürliche. So entstand eine Zusammenarbeit, die nun im vierten Album von La Luz ein Ergebnis findet.

Das selbstbetitelte Werk (via Hardly Art) beschäftigt sich mit den Geheimnissen der Natur und der Magie zwischenmenschlicher Beziehungen. Die Band aus Seattle zeigt sich im Songwriting ausgefeilter und experimentierfreudiger.

Der liebgewonnene Surf tritt zurück, verschwindet im letzten Drittel gar ganz. Spooky und dramatisch die eingestreuten Instrumental-Stücke „Yuba Rot“ und „Spider House“. Drumherum: Cooler Western-Drift mit Space Surf-Ausflug auf „In the Country“ oder Souliges auf „Watching Cartoons“.

La Luz geben sich ganz mystisch und geheimnisvoll, in ihren Texten werden sie direkt. „So your daddy thinks we’re lazy, he’s preoccupied / By the voices on the radio that tell him lies / Why take his advice?“, heißt es etwa auf „The Pines“.

Gefühlvoll „Lazy Eyes and Dune“, „Down the Street“ verträumt: La Luz zeigen sich gewachsen, wollten eine schöne, warme Platte, haben sie aufgenommen.

Fazit: Eher unspektakulär, aber mit vertrauten Sounds bestückt.

La Luz - La Luz

7.7

7.7/10
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