Review: Kulk – We Spare Nothing

Ein Duo, das wie eine ganze Melvins-Armee klingt.

Kulk, ein neuer Stern am britischen Heavy Rock-Himmel. Laut sind sie, unbarmherzig ebenfalls – und ein Duo. Jade Squires (Drums/Synthies) und Thom Longdin (Vocals/Gitarre) machen soviel Krach wie eine ganze Armada.

Nachzuhören auf dem zweiten Album „We Spare Nothing“ (Hominid Sounds). Kulk hantieren darauf mit Sludge und Noise, sind aber auch für luftig Psychedelisches offen.

Der Closer „Kill Your Local Rapist“ legt etwa surfigen Garage Rock an, schüttet ihn dann mit Metal zu. Zuvor gibt man dem Psychedelischen auf „Lone Individual“ etwas mehr Raum. Die Wucht ist aber da, übernimmt, verschwindet dann wieder. Insgesamt eine fette Nummer.

Die ruhigeren Passagen geben der Härte noch mehr Schärfe. Umwerfend wie etwa der Opener „Shuck“ nach leichtem Synthie-Intro hereinbricht. Oder wie schwer es dann auf „Lives For One“ dröhnen kann, wenn man zuvor etwas Ruhe hatte.

Im Heavy Rock verwurzelt ist das langsame und fiese „Forgetting Is Your Blessing“. Toll die Synthie-Manipulationen auf „Goblin Dreams“. Gepflegtes Chaos gibt es mit „Day Old Kebab“. Im Ganzen sehr ansprechender und harter Sound.

Fazit: Leicht verdaulicher Sludge.

Kulk - We Spare Nothing

8.4

8.4/10
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