Review: Kowloon Walled City – Piecework

Post Hardcore/Noise Rock mit Push-Pull-Faktor.

Sechs Jahre sind seit „Grievances“ vergangen, nun sind Kowloon Walled City mit einem neuen Album zurück. „Piecework“ (Neurot / Gilead Media) steht dabei unter dem Einfluss des Todes von Scott Evans‘ Vater.

Der Songwriter besann sich dann auf die starken Frauen in seinem Leben und rückt hier seine Großmutter in den Vordergrund, die 40 Jahre lang in einer Shirt-Fabrik in Kentucky gearbeitet hatte.

Die Platte spielt wieder mit Post Hardcore und Noise Rock, lässt Wucht mit Ruhe zusammenkrachen. Die Songs gleichen sich in der Struktur sehr stark, setzen oft leichte Momente der Dringlichkeit neben Härte.

Die Band aus Oakland lässt die Songs ineinander fließen. So ist die Platte ein Gesamtwerk, bei dem es nicht auf einzelne Tracks ankommt. Da ist kein klarer Höhepunkt, kein Tiefpunkt.

Es ist ein intensives Erlebnis, das immer wieder an sich reißt, dann loslässt. Direkt, mit viel Herzblut vorgetragen, dabei stets anpackend.

Fazit: Rüttelt durch.

Kowloon Walled City - Piecework

7.8

7.8/10
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