Review: King Gizzard & The Lizard Wizard – Ice, Death, Planets, Lungs, Mushrooms and Lava

Der erste Teil der Oktober-Trilogie bietet entspannte Jams.

Veröffentlichungsoffensive von King Gizzard & The Lizard Wizard: Gleich drei Alben erwarten uns im Oktober. Den Anfang macht „Ice, Death, Planets, Lungs, Mushrooms and Lava“ (KGLW), die 21. Platte der Australier. Ein jammiges Werk, aus der Gemeinschaft heraus entstanden. Als Musiktheorie liegen Griechenland und die siebenstufige Tonleiter zugrunde.

Herausgekommen sind jedenfalls sieben sehr lange Songs, die es sehr gemütlich und verspielt angehen lassen. Das Sortiment an Instrumenten ist breit, die Varianz insgesamt eher nicht so. Irgendwas zwischen tropisch, funky und psychedelisch. Nicht schlecht und doch sehr homogen, aber auch oft nicht mehr als ein Hintergrundgeräusch für die Lounge.

Sehr frei dann „Lava“, das schlussendlich kompakter und rockender wird. Schert am deutlichsten aus. Aber man kann sich gut fallen lassen, etwa in das über 13 Minuten lange „Hell’s Itch“. Highlight: „Iron Lung“, das sich dazu entscheidet, lauteren Prog anzustimmen. Bisher die beste Platte des Jahres von King Gizzard.

Fazit: Das Können wieder einmal untermauert.

King Gizzard & The Lizard Wizard - Ice, Death, Planets, Lungs, Mushrooms and Lava

8.1

8.1/10