Review: KICK – Light Figures

Sweet Noise mit Legenden-Unterstützung.

KICK stammen aus Brescia und bestehen aus dem Duo Amalia Bernardini und Nicola Mora. Sie spielen etwas, das sich Sweet Noise nennt. Das Album „Light Figures“ (Anomic / Dischi Sotterranei / Sour Grapes) versucht diesen Begriff einzuordnen.

Das Duo kombiniert atmosphärische Klänge mit Trip Hop-Beats und Stoner Rock-Grooves. Dazu kommt Noise, der sich aber sehr zurückhaltend zeigt. Die sanften Stellen überwiegen klar.

Mit Scott Reeder begrüßen KICK eine Legende am Bass. Zusammen treibt man „Setting Tina“ in mystische Gefilde. Ein weiteres Highlight ist „Rubberlover“, das Trip Hop mit wummerndem Stoner-Bass kombiniert, dabei auch poppige Momente hat.

Spitzer fällt „24-Hours Delivery Club“, das mit die nervenaufreibendsten Momente hat. Ansonsten fließt viel dahin ohne sich wirklich festzusetzen. Es bleibt ein interessanter Ansatz.

Fazit: Eher sweet als Noise.

KICK - Light Figures

7.2

7.2/10