Review: KEVIN – Aftermath

Art Punk trifft Kraut Rock.

Die 2017 in Japan gegründeten KEVIN bauten zuerst auf Noise auf, doch mit der Zeit wandte sich das Trio mehr dem Kraut Rock zu. Eine Melange daraus können wir nun auf dem Debütalbum „Aftermath“ (Riot Season) erleben.

Die Tracks folgen allesamt einem ähnlichen Muster. Aus einem motorischen Kraut-Beat entwickelt sich Chaos. Lediglich „黄漠 Yellow Desert“ dreht den Spieß um, stellt den Ausbruch an den Anfang. Auch „不可避 Unavoidable“ variiert, gibt sich hypnotisch und zurückhaltend.

Im Gesamtem beeindruckt die Platte mit der gekonnten Überleitung von Entspannung zu Ungemach. Sehr toll „跡地 Ruins“, das dann brummend spaceig wird. Oder das 14 Minuten Abschlussstück „坊主 Monk“, das den Cut zum lauten Psych Rock sehr sauber durchführt.

Fazit: So auch eher selten gehört.

KEVIN - Aftermath

8.6

8.6/10
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