Review: JEFF The Brotherhood – Ye Olde…

Aus den Stadionrockern werden Jazzer.

Die Orralls, in Nashville starteten sie Anfang der 2000er ihre Band JEFF The Brotherhood, mit Garage Rock. Mit der Zeit wurde daraus Stadion Rock und 2018 korrigierte man. Auf „Magick Songs“ waren dann sehr atmosphärische Sounds zu hören, wenn auch die Fuzz-Gitarre hier und dort um Aufmerksamkeit bat.

Nun „Ye Olde​.​.​.“ (Earthbound Sound). Man heftet sich an die ruhigeren, improvisierten Parts von „Magick Songs“ und macht daraus eine ganze Platte. Proggiger Jazz ist das, Rock gar nicht mehr.

Kunal Prakash ist wieder mit dabei. Als weitere Gäste haben sich Benny Divine (u.a. Natural Child) mit seinen Synthies sowie Fernando Melo eingerichtet. Melo erzählt, auf einem Song. Der Rest ist instrumental.

Fünf lange Songs bilden „Ye Olde…“. Allesamt bieten sie reichlich Entspannung. Fremdartige Sounds, ein paar Synthie-Lines, zaghafte Percussions, mehr nicht. „Blue Runner“ fällt ein wenig jazziger aus, „Meeting of the Courts“ dafür meditativer.

„Água Viva“, der Song mit Melo, lässt dann doch noch ein wenig Rock, folkigen, aufblitzen. Gefällt recht gut. An den Rest muss man sich gewöhnen, weh tut hier aber gar nichts.

Fazit: Auf eine beruhigende Art radikal.

JEFF The Brotherhood - Ye Olde...

7.4

7.4/10
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