Review: Gondhawa – Käampâla

Psych aus Frankreich, eigentlich aus einem fremdem Universum.

Hinter Gondhawa steckt ein Trio aus Frankreich. Als Inspiration für die Band diente SciFi-Literatur. Die Faszination führte so weit, dass die Franzosen ihre eigene Sprache entwickelte.

Mit „Käampâla“ (Stolen Body) erscheint nun ein erstes Album. Darauf fusionieren Gondhawa Sounds aus aller Welt, wobei der Schwerpunkt auf Middle Eastern Psych und Stoner Rock liegt. Hätte auch gut zum neuen Dune-Film gepasst, ähnlich mystisch ist die Band doch unterwegs.

Entspannte Passagen werden lange ausgelebt, bevor Dramatik einkehrt. Schön gleich auf dem Opener „Raba Dishka“ dargestellt. Das Klimpern geht in klassischen Psych Rock über, die Posen werden eindeutiger.

„Konesay“ erlaubt einen kurzen Seitenblick auf Stoner, bevor dieser mit „Assid Bubu“ in den Fokus kommt. Groovet gut, wirkt frisch. Hypnotisch dafür „Fortun Qüki“, mehr dem Afrobeat zugewandt zeigt sich der Titeltrack. Ruhig und atmosphärisch klingt die Platte mit „Djoliko“ aus. Wir haben eine fremde Welt kennengelernt und sie schätzen gelernt.

Fazit: Psych von einer anderen Welt.

Gondhawa - Käampâla

7.8

7.8/10
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