Review: Golden Dawn Arkestra – The Gold Album

Das Kollektiv aus Austin hat sich neue Einflüsse gesucht.

Nach übersprühenden Platten war das Golden Dawn Arkestra auf dem 2019er „Darkness Falls on the Edge of Time“ in düsteren Zeiten angelangt. In den funky Afrobeat-Psych mischte sich Kühleres. Das wird nun auf „The Gold Album“ (Spaceflight) fortgesetzt.

Das Kollektiv aus Austin um Bandleader Topaz „Zapot“ McGarrigle bereiste die Welt, war dann gefangen in der Pandemie, sog jedenfalls neue Eindrücke auf. Diese bestehen hauptsächlich aus Elektro und New Wave.

So sind die meisten Songs minimalistischer und fließender. „Rich Dont Sweat“ ist introvertiert, ebenso „Springtime in Quarantine“. Die Funken sind nicht ganz verglüht. „Join As One“ eröffnet das Album funky, webt einen Rap-Part ein. Auch „Success“ gerät schillernd.

Immer wieder auch SciFi, wie etwa auf „Backwards“, oder großer Pop („Near + Far“). So ganz golden ist das aber nicht mehr, die Lebensfreude ist etwas abhanden gekommen.

Fazit: Wenig aufbauend.

Golden Dawn Arkestra - The Gold Album

8.2

8.2/10