Review: GNOD – Hexen Valley

Die lauteste Band der Welt mit einem neuen Meisterwerk.

Im „Roswell Großbritanniens“ erschufen GNOD ihre neueste Platte „Hexen Valley“ (Rocket Recordings). Todmorden (dieser Name!) nennt sich die Stadt, die in eine mystische Landschaft eingefasst ist und wo sich Paddy Shine, Chris Haslam, Jesse Webb und Richard Chamberlain versammelten.

Erst im November hatte die Band „La Mort Du Sens“ veröffentlicht. Der Nachfolger wurde, wie es bei GNOD so üblich ist, mit einem leicht anderen Line-Up eingespielt. Ein Kollektiv, das immer in Bewegung ist. Der Sound an sich hat sich nicht merklich verändert.

Es ist derselbe mächtige und unfassbar laute Heavy Rock. Hier mit ein wenig mehr Unheimlichkeit angefüttert. Wie etwa auf dem bedrohlich schwelenden Opener „Bad Apple“. Daneben steht dann aber auch das knackige Monster „Skies are Red“.

Angst und Beklommenheit stehen hoch im Kurs, GNOD werden wohl nie eine Wohlfühlplatte aufnehmen. Ungeheuerlich etwa auch der 15-Minuten-Jam „Spotlight“, der einen Strudel entwickelt, uns zum Fiepsen zieht.

Dafür fällt „Antidepressants“ zunächst luftiger aus. Doch nach der Hälfte ist es vorbei mit dem Spaß. Unterhaltungen im Pub waren Einflüsse für die Platte. Und das trunkene „Waves of Fear“ passt da gut.

Fazit: Unheimlich anziehend.

GNOD - Hexen Valley

8.9

8.9/10
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