Review: Flying Moon In Space – Zwei

Vielschichtiger Synthie Pop aus Leipzig.

Nach dem 2020er Debüt änderten Flying Moon In Space ihren Ansatz. Der war bisher: Songs aus Improvisationen heraus gemeinsam erarbeiten. Pandemiebedingt schickte man sich für die nächste Platte Schnipsel hin und her. Mit den Ideen bezog man ein Studio und vervollständigte zu „Zwei“ (Fuzz Club).

Der Stil der Band aus Leipzig änderte sich mit. Der treibende Psych Prog Kraut wurde zu technoidem Pop mit deutlich mehr Synthie-Einsatz. Dazu kommen Field Recordings und Sound-Manipulationen. Es bleibt die Vielschichtigkeit, die schon auf dem Debüt begeistert hatte.

So fällt der poppige Grundton immer wieder ab, stürzt ins Nichts, kommt dann gestärkt zurück. Schön dargestellt auf dem grundsätzlich eher zurückhaltenden „Dissoziation“, das nach Behäbigkeit zu großen Posen übergeht.

„Traum Für Alle“ eröffnet noch mit anpeitschenden Vocals auf treibendem Elektro Kraut-Teppich, webt kosmische Elemente ein. Dann geht die Tendenz sehr stark zum technoiden Synhtie Pop, auf „Power“ mit sehr viel Gefühl dargebracht.

Toll das mystisch flirrende, dann dancey werdende „This Exists“. Mit „The Day The Sun Was Made“ hat man einen aufgekratzten Dreiminüter neben ansonsten sehr langen Tracks gestellt. Funktioniert auch recht gut.

Fazit: Nicht zu süß.

Flying Moon In Space - Zwei

8.1

8.1/10
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