Review: Dhidalah – Sensoria 認識

Abgefahrener Space Rock aus Japan mit viel Raum für die Gitarre.

Eine Hälfte des neuen Albums von Dhidalah wurde aus dem Jam heraus geboren, die andere wurde gezielt geschrieben. Sie vereint der Hang zum Space Rock. „Sensoria 認識“ (Guruguru Brain) zeigt erneut, wie hervorragend das Trio aus Japan mit diesem Genre umgehen kann.

Es ist packender Rock, die Gitarrensoli sind raumgreifend, der Fluss wird dabei nie gestört. Man ist inspiriert von japanischer Folklore, überführt diese in westliche Sounds. Auf dem Opener „Soma“ kommt etwa kalifornischer Stoner mit. Sowieso eine tolle Nummer, die sich zu purer Wucht aufschwingt.

Die knackigeren Nummern „Invader Summer“ und „DEAD“ geben sich forsch und mystisch, verlieren dabei nicht vom Reiz. Als Abschluss steht das 20 Minuten lange Stück „Black Shrine“. Nach bedächtigem Beginn steigert sich der Track zum Dramatischem, wird nach einem kurzen Zwischenstopp dann ungeheuer rasant.

Fazit: Mitreißend.

Dhidalah - Sensoria 認識

8.6

8.6/10
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