Review: Desertrain – Grunge Locomotive

Hält, was der Name verspricht.

Eigentlich ist das Debütalbum von Desertrain bereits 2020 erschienen. Nun erfolgt jedoch ein Re-Release von „Grunge Locomotive“ (Grimond), es soll physische Ausgaben geben und etwas mehr Aufmerksamkeit. Das hat das Werk der Polen schon verdient.

Man sollte halt auf Grunge und insgesamt ausholenden Nineties Rock stehen, dazu Stoner mögen. Wenn dem so ist, kann hiermit nichts schiefgehen.

Desertrain wissen um Posen und den dröhnenden Groove. Zumeist eröffnet man die Songs wuchtig, gleitet dann in komplizierte Gefühlswelten ab. Dabei ist man kantig, zugleich zugänglich.

Schön heavy „Psycho“, mächtig und gefühlvoll „Frustration“. Die Energie trieft aus „Burn Again“, „No Name Moment“ sucht sein Heil im verlorenen Jam.

Fazit: Keine Überraschungen.

Desertrain - Grunge Locomotive

7.2

7.2/10