Review: Dead Meadow – Force Form Free

Experimentierfreudige Psych-Rocker.

Dead Meadow gingen mit dem 2018 „The Nothing They Need“ ins dritte Jahrzehnt. Länger kalibrierte man daraufhin, landet nun bei der neuen LP „Force Form Free“ (Blues Funeral). Keine Neuerfindung, dennoch eine von Experimentierfreude geprägte Platte.

Die Band aus Washington, D.C. pflegt den gemächlichen, jammigen Psych Rock mit Folk-Elementen. Den findet man auch hier, doch so frei und für Space Rock offen hat man sie noch nicht erlebt. Sehr abgefahren hier etwa „The Lure of the Next Peak“, das insgesamt gemütlich durchs All treibt.

Dead Meadow bleiben entspannt, so kennt man das von ihnen. Dennoch geraten „The Left Hand Path“ und der Titeltrack einnehmend, dicht und ansprechend fuzzy. Auch das ausufernde „Binah“ versucht den Spagat zwischen Gemächlichkeit und Antrieb, landet damit einen Erfolg.

Sehr ungewöhnlich der Seventies-Soundtrack-Beitrag „Valmont’s Pad“, skizzenhaft „To Let the Time Go By“. Hier mal mit einer Zutat, die wir auf diesem Album selten haben: Gesang.

Fazit: Packend.

Dead Meadow - Force Form Free

8.6

8.6/10