Review: Crypt Witch – Ritual Herbs

Jetzt wo Cannabis in Deutschland legal wird die perfekte Begleitplatte.

Sanft duftende Rauschschwaden legen sich über „Ritual Herbs“ (Deep Distance), das neue Album von Crypt Witch. Sie dämpfen das Brummen, verlangsamen das Walzen.

Die Band aus Deutschland legt ihren Instrumental Stoner Doom wieder schön vintage an. Angefangen beim Plattencover hin zum handgemachten Sound, der uns früh in die Geschichte des Heavy Rock führt. Als es noch sehr deutlich geknistert hat, es manchmal übersteuerte.

Mit dem Titeltrack werfen Crypt Witch die Nebelmaschine an und geben uns 45 Minuten lang Klänge für den angenehmen Trip. Die Band verzichtet auf allzu Fieses, wird nur auf „Church Of Doom“ etwas zupackender.

Ansonsten treibt die Platte den Doom gemütlich voran. „Green Pot“ zieht mehr an, wird dann aber behäbiger. „Desert Tombs“ hat einen schönen Groove, „Purple Sky“ ist herrlich träge.

Fazit: Auch nüchtern genießbar.

Crypt Witch - Ritual Herbs

7.7

7.7/10
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