Review: CHEW – Horses

Experimental Instrumental Traumforschungen aus Atlanta.

Nach dem Abschluss der Trilogie, der 2020 mit „Darque Tan“ erfolgt war, begaben sich Sarah Wilson und Brett Reagan ins Studio. In Sessions wollte man den Traumzustand einfangen. Das Ergebnis nennt sich „Horses“ (Stolen Body).

CHEW begrüßten Morgan Soltes als Gast, der noch mehr Effekte beisteuerte. Die Platte versucht sich an vielen Ecken, touchiert Prog, düsteren Elektro und Psych Rock. Unruhige, zugleich entspannte Songs sind entstanden. Wie so eine Traumphase halt auch verschiedene Ausprägungen annehmen kann.

CHEW starten mit zusammengesampelten Pferden, fahren dann auf dem Titeltrack dicken Metal auf, der in packenden Psych fließt und schlussendlich bei atmosphärischen Beats herauskommt.

Ein wenig noisey wird es auf dem stimmungsvollen „Holy Fountain“. Auch hier fließen die Sounds in alle Richtungen davon. Proggig dann „Palo Santo“, das dann aber wieder ziellos herumtingelt. „Rosette Pattern“ flackert funky auf, wird moshig, dann wieder sehr beruhigend.

Fazit: Unmöglich einzufangen.

CHEW - Horses

8.2

8.2/10
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